Donnerstag, 08. November 2018

In Kürze

VBC Andwil-Arnegg - VC Smash Winterthur 1
Sonntag, 04. November 2018
Doppelturnhalle Ebnet, Andwil
0:3
23:25 , 27:29 , 23:25

Nach dem fulminanten Start in die 1. Liga Saison mit dem deutlichen 3:0 Sieg gegen Jona hatte das Damen 1 am darauffolgenden Wochenende noch ein letztes Mal spielfrei. Nun ging es diesen Samstag los mit dem ersten von vier Doppelwochenenden alleine bis Weihnachten.

Am Eventspieltag am Samstag empfing Smash mit Volley Toggenburg 2 einen Gegner der mit drei Siegen nicht nur ebenfalls erfolgreich in die Saison gestartet ist, sondern auch bereits zwei Spiele mehr absolviert hatte. Da deren 1. Mannschaft in der Nationalliga B zur gleichen Zeit auswärts gegen den VBC Aadorf I auflief, fehlten allerdings erwartungsgemäss einzelne Spielerinnen, die in den ersten Spielen dabei waren. Zu siebt mit Libera und somit ohne Wechselmöglichkeiten wagten sie sich an die heikle Aufgabe auswärts gegen den Aufsteiger aus Winterthur.
Smash startete unkonzentriert und diverse individuelle Unsicherheiten verhinderten ein variables Spiel. Früh wurde aber ersichtlich, wie der Gegner zu Punkten kommen möchte: Bereits zu Beginn war es immer wieder die erst 15-jährige Aussenangreiferin Annouk Erni, die sich im Angriff erfolgreich durchsetzen konnte. Die Winterthurerinnen ihrerseits konnten die Toggenburger Annahme mit starken Services verunsichern und verbuchten ihre Punkte im Angriff mehr über die Angreiferinnen verteilt. Mit einem Doppelwechsel konnte für das Ende des Satzes der Druck nochmals erhöht werden. Die eingewechselte Joana Chaclan nutzte ihre Abschlaghöhe um zweimal aus einer schwierigen Situation zu punkten. Somit ging der erste Durchgang mit 25:20 an das Heimteam.
Der zweite Satz begann optimal. Smash konnte sich nicht nur gleich zu Beginn mehrere Punkte absetzen, sondern schien mit den starken Services, insbesondere von Mittelblockerin Claudine Bürgi, auch des Gegners stärkste Angreiferin zu verunsichern. Der grosse Vorsprung begann aber ab Mitte des Satzes drastisch zu schmelzen. Die Gäste servierten in dieser Phase ebenfalls stark und Smash hatte auch im Angriff Mühe Block und Defense zu überwinden. Zu einseitig und durchschaubar wurde das sonst so variantenreiche Spiel von Smash. Die notwendige Veränderung kam erst als Smash bereits in Rückstand lag und brachte nicht den erhofften Aufschwung. Die Wattwilerinnen holten sich den zweiten Satz schlussendlich sogar überraschend deutlich mit 17:25.
Eine Reaktion war nötig. Die Kräfteverhältnisse waren in den Köpfen der Smasherinnen bereits geregelt, nur musste das noch auf dem Feld gezeigt werden. Dies verhalf den Damen trotz des Verlusts des zweiten Satzes positiv in die verbleibenden beiden Durchgänge zu gehen. Präzision bei den ersten Bällen, Variabilität in der Spielverteilung und Überzeugung insbesondere im Angriff wurden gefordert und dann auch gezeigt. In dieser Phase kamen die zahlreichen Zuschauer in den Genuss attraktiver Ballwechsel. Einzig zwei Durchhänger Mitte des 3. Satzes (25:21) und am Ende des 4. Satzes (25:18) verhinderten deutlicherer Resultate und somit gewann Smash das Spiel mit 3:1.

Am Sonntag war das Damen 1 beim VBC Andwil-Arnegg zu Gast. Das junge Team aus der Ostschweiz konnte in drei Spielen noch keinen Satz gewinnen und war gewiss heiss darauf, gegen die Winterthurerinnen nach den - aus ihrer Sicht - erfolgreichen Begegnungen an den Vorbereitungsturnieren, einen ersten Erfolg zu verbuchen. Dies gelang ihnen jedoch nicht und Smash konnte mit einer minimalistischen Punktedifferenz von +6 einen Dreisatzsieg verbuchen. Einzelne gute Ballwechsel konnten allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Spiel nur auf mittelmässigem Niveau war. Smash hatte die starken Mitteangreiferinnen der Andwilerinnen bis zum Schluss nicht im Griff und liess in Block und Defense eine gewisse Aufmerksamkeit vermissen. Ihrerseits punkteten die Winterthurerinnen trotz fehlender Konstanz über jegliche Positionen teilweise mit guten Angriffen und behielten in den entscheidenden Momenten den kühleren Kopf. Insbesondere aus dem 2. Satz (27:29) kann in dieser Hinsicht viel Positives abgewonnen werden.

Somit finden sich die Eulachstädterinnen mit 9 Punkten aus 3 Spielen zwischenzeitlich an zweiter Stelle der Tabelle wieder – gar mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz. Trotz der perfekten Resultate, musste das Team um Trainer Lukas Ruosch harte Rückschläge einstecken. Mit Livia Stucki und Seraina Backer sind bereits seit Beginn der Saison zwei Spielerinnen rekonvaleszent. Im zweiten Cupspiel und somit kurz vor dem ersten Meisterschaftsspiel verletzte sich Diagonalangreiferin Vera Lienhard leicht am Knie, wird aber hoffentlich in den nächsten Wochen wieder ins Spielgeschehen eingreifen können. Schlimmer getroffen hat es Sarah Bosshard. Mit einer unglücklichen Bewegung im Training nach dem ersten Meisterschaftsspiel hat sie sich eine Verletzung am Meniskus zugezogen und wird diese Woche noch operiert. Wir wünschen ihr gute und baldige Besserung und hoffen fest auf eine Rückkehr.
In dieser Hinsicht sind die Leistungen der Mannschaft umso mehr hervorzuheben und zeigen die grosse Stärke dieses Teams. Am kommenden Samstag geht es auswärts weiter gegen das junge Voléro Zürich.

03.11.2018 Qualifikation 1. Liga: VC Smash Winterthur vs. Volley Toggenburg 2
3:1 (25:20, 17:25, 25:21, 25:18)
VC Smash: Chaclan (C), Kurmann (L), Bolli, Bürgi, Eichenberger, Häberling, Licka, Strasser, Walder, Staff: Backer, Bosshard, Lienhard, Ruosch, Stucki

04.11.2018 Qualifikation 1. Liga: VBC Andwil Arnegg vs. VC Smash Winterthur
0:3 (23:25, 27:29, 23:25)
Smash mit: Chaclan (C), Kurmann (L), Bolli, Bürgi, Eichenberger, Häberling, Licka, Strasser, Walder, Staff: Backer, Ruosch

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